Eine organisationstheoretische und kognitionswissenschaftliche Perspektive auf implizites Wissen und ihre Trägerinnen und Träger
Von Martin Luckmann
Organisationen sind in hohem Maße von dem impliziten Wissen ihrer Wissensträgerinnen und -träger abhängig. Allerdings entpuppt sich die Gewinnung dieser Ressource als schwierig und scheitert oft. Es gleicht der Förderung von seltenen Rohstoffen, die dann auch erst zu gebrauchsfähigen Ergebnissen raffiniert werden müssen. Diese Rohstoffe lagern in den Gehirnen und Nervensystemen und manchmal auch den Muskeln ihrer Trägerinnen und Träger und der Weg zur Äußerung ist lang und komplex. Viel bleibt unterwegs an Blockaden stecken. Dieser Beitrag soll ein Verständnis dieser Blockaden ermöglichen und daraus resultierende sinnvolle Handlungsoptionen entfalten.
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