Mein Onboarding mit NOVA: Wissen, das man nicht einfach nachlesen kann

Ein Erfahrungsbericht von Paula G.

Mein Einstieg mit NOVA war anders, als ich es von digitalen Tools gewohnt bin. Statt mich durch Menüs, Dokumente oder eine feste Struktur zu schicken, begann die KI mit mir einen Sprachdialog.

Sie erklärte kurz, wobei sie mich unterstützen kann, stellte Fragen und bot immer wieder an, einzelne Themen zu vertiefen. Das wirkte erstaunlich schnell wie ein echtes Arbeitsgespräch.

Und noch etwas fiel mir beim Sprachdialog auf: Er verlief erstaunlich flüssig. Über weite Strecken habe ich fast vergessen, dass ich mit einer KI spreche, besonders in den Momenten, in denen es auch mal was zu schmunzeln gab. Und die kamen gar nicht so selten vor.

Dabei konnte ich den Prozess selbst steuern. Ich wollte zum Beispiel ein Projekt erst einmal Schritt für Schritt verstehen und nicht ständig zwischen Themen springen. Das konnte ich NOVA einfach sagen und der weitere Dialog passte sich daran an.

Genau das fand ich angenehm: Ich musste mich nicht an das System anpassen, sondern konnte dem System sagen, wie ich arbeiten möchte.

Ich musste nicht schon wissen, was ich fragen soll

Das ist beim Onboarding wichtiger, als es zunächst klingt.

Wenn ich neu in ein Unternehmen oder Projekt komme, kenne ich zwar vielleicht die offiziellen Unterlagen. Aber ich weiß noch gar nicht, welche Fragen wirklich wichtig sind. Mir fehlt ja gerade das Wissen, um zu erkennen, wo die entscheidenden Zusammenhänge liegen.

Und ich konnte auch einfach die Fragen stellen, bei denen man im echten Gespräch vielleicht kurz zögert: Ist das jetzt eine dumme Frage? Müsste ich das eigentlich schon wissen? Bei NOVA war diese Hemmschwelle praktisch weg.

NOVA konnte deshalb nicht nur meine Fragen beantworten, sondern selbst Themen aufgreifen, nachhaken und mir weitere Aspekte anbieten.

Ein Beispiel: Ich wollte verstehen, warum bei einem früheren Projekt eine ursprünglich geplante technische Lösung unmittelbar nach Betriebsaufnahme deutlich verändert worden war. Die reine Entscheidung war schnell erklärt. NOVA wies mich dann aber darauf hin, dass es in einem anderen Projekt eine ähnliche Situation aber ein anderes Vorgehen gegeben hatte.

Plötzlich konnte ich weiterfragen: Was war vergleichbar? Was war anders? Warum wurde dort eine andere Entscheidung getroffen?

Aus einer einfachen Sachfrage wurde so ein Verständnis dafür, warum bestimmte Entscheidungen entstanden sind. Auf diese Fragen wäre ich am Anfang vermutlich selbst gar nicht gekommen.

Besonders wertvoll: Erfahrungen mit Dingen, die nicht funktioniert haben

Noch interessanter fand ich Situationen, in denen NOVA nicht nur erfolgreiche Lösungswege vermitteln konnte.

Bei einem anderen Thema ging es beispielsweise um die Zusammenarbeit mit einem schwierigen Stakeholder. Dabei wurde nicht nur beschrieben, welche Vorgehensweise am Ende funktioniert hatte. Es wurde auch deutlich, was zuvor nicht funktioniert hatte: kritische Punkte erstmals in einer großen Runde anzusprechen und darauf zu hoffen, dass sich die Beteiligten dort spontan einigen.

Die Erfahrung aus dem Projekt war eine andere: wichtige Entscheidungen besser vorher bilateral vorbereiten, mögliche Konflikte früh erkennen und bestimmte Personen rechtzeitig einbeziehen.

Genau solche Informationen finde ich besonders wertvoll.

Denn beim Onboarding möchte ich nicht nur wissen, wie etwas funktioniert. Ich möchte auch wissen, was bereits ausprobiert wurde und nicht funktioniert hat. Dann muss ich denselben Fehler nicht noch einmal machen – oder weiß zumindest, dass ich einen solchen Weg nur mit Vorsicht ausprobieren sollte.

In klassischen Projektdokumentationen findet man dieses Wissen erstaunlich selten.

Wissen ist mehr als Dokumentation

Dokumentiert ist meist, was entschieden wurde, wer verantwortlich war und welches Ergebnis erreicht wurde.

Viel seltener steht dort:

Warum wurde genau diese Entscheidung getroffen?
Welche Alternative hatte man vorher ausprobiert?
Was ging dabei schief?
Mit wem sollte man frühzeitig sprechen?
Wo liegen typische Fallstricke?
Und was würde jemand mit dieser Erfahrung beim nächsten Mal anders machen?

Genau dieses Wissen steckt normalerweise in den Köpfen der Beteiligten.

Wenn Projekte enden oder Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen, geht ein Teil davon verloren.

Eine KI wie NOVA kann dieses Wissen nicht selbst erzeugen. Aber wenn Erfahrungen vorher erfasst wurden, kann sie helfen, sie später wieder zugänglich zu machen – und zwar nicht nur als Sammlung von Informationen, sondern im Dialog.

Kein Ersatz für Menschen – aber eine ziemlich gute Brücke

Natürlich ersetzt NOVA kein Gespräch mit einem Menschen. Mimik, Gestik, spontane Reaktionen oder auch der kurze Blick, der verrät, dass hinter einer Aussage noch eine Geschichte steckt, fehlen.

Wenn ich mit einer erfahrenen Kollegin oder einem erfahrenen Kollegen sprechen kann, würde ich das immer tun.

Aber genau das ist eben nicht immer möglich. Menschen wechseln das Unternehmen, Projekte liegen Jahre zurück oder diejenigen, die eine Entscheidung damals getroffen haben, sind nicht mehr erreichbar.

Dann ist es ein großer Unterschied, ob nur ein Projektordner übrig bleibt – oder ob ich weiterhin Fragen stellen kann.

Mein Eindruck nach dem Onboarding war deshalb vor allem: NOVA hilft mir nicht nur dabei, Antworten zu finden. Sie hilft mir zu erkennen, was ich überhaupt fragen sollte, Zusammenhänge zu verstehen und von Erfahrungen zu lernen, die ich selbst noch gar nicht gemacht habe.

Und genau das würde ich beim Einstieg in ein neues Projekt gerne öfter zur Verfügung haben.